PERIMENOPAUSE VERSTEHEN
EMBRACE THE CHANGE
Veränderung gehört zu deinem Leben. Wissen hilft dir, ihr mit Vertrauen zu begegnen.
DIE HORMONELLEN LEBENSPHASEN VERSTEHEN
Die Zeit vor dem menopausalen Übergang. Der Zyklus ist häufig noch regelmäßig. Der Begriff wird allerdings unterschiedlich verwendet und bezeichnet keine eindeutig abgrenzbare hormonelle Phase.
Prämenopause
Die Übergangszeit rund um die Menopause. Veränderungen der Eierstockfunktion und schwankende Hormonspiegel können mit Zyklusveränderungen und Beschwerden einhergehen. Die Perimenopause umfasst auch das erste Jahr nach der letzten Menstruation.
Perimenopause
Die Lebensphase nach der Menopause. Die hormonellen Veränderungen wirken sich weiterhin auf verschiedene Bereiche der Gesundheit aus.
Postmenopause
Die letzte Menstruation im Leben einer Frau. Bei Frauen ab 45 Jahren wird sie üblicherweise rückblickend nach zwölf Monaten ohne Menstruationsblutung festgestellt, sofern keine andere Ursache vorliegt.
Menopause
Mehr als eine Veränderung des Zyklus
In der Perimenopause schwanken deine Hormonspiegel. Dein Zyklus kann unregelmäßiger werden – doch die Veränderungen können darüber hinausgehen.
Was sich verändert
Hormone beeinflussen viele Vorgänge im Körper. Veränderungen können sich deshalb auch in deinem Schlaf, deiner Energie und deinem Wohlbefinden zeigen.
Was du bemerken kannst
Jede Frau erlebt diese Zeit anders. Nicht jede entwickelt Beschwerden, und nicht jede Veränderung hat hormonelle Ursachen.
Was bei dir zählt
Mögliche Veränderungen
Zyklus
Unregelmäßige oder veränderte Blutungen
Schlaf
Ein- und Durchschlafprobleme
Stimmung & Konzentration
Stimmungs-schwankungen, Konzentrationsprobleme
Wärmeregulation
Hitzewallungen und Nachtschweiß
Körper & Stoffwechsel
Veränderungen von Gewicht und Fettverteilung, Muskel- und Gelenkbeschwerden
Sexuelle Gesundheit
Vaginale Trockenheit oder sexuelle Beschwerden
ERSTE ANZEICHEN EINORDNEN
Bin ich betroffen?
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Erste altersbedingte Veränderungen der Eierstockfunktion können bereits in den 30ern beginnen – meist, ohne dass du etwas davon bemerkst.
Die eigentliche hormonelle Übergangsphase, die Perimenopause, beginnt meist in den 40ern. Die letzte Regelblutung tritt durchschnittlich mit etwa 51 Jahren ein.
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Am besten, bevor Beschwerden entstehen. Schon in deinen 30ern kannst du viel für deine langfristige Gesundheit tun.
Regelmäßige Bewegung, Krafttraining, ausgewogene Ernährung und guter Schlaf unterstützen unter anderem deinen Stoffwechsel, deine Herzgesundheit sowie Muskeln und Knochen.
Ob sich dadurch spätere Wechseljahresbeschwerden verhindern lassen, ist nicht ausreichend belegt. Aber du schaffst eine wichtige Grundlage für gesundes Älterwerden.
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Ein veränderter Zyklus kann eines der ersten Anzeichen sein. Auch Schlafprobleme, Stimmungsschwankungen, Hitzewallungen oder Konzentrationsprobleme können auftreten.
Nicht jede Frau erlebt dieselben Beschwerden – und nicht jede Veränderung ist hormonell bedingt. Besonders vor dem 40. Lebensjahr sollten neue Beschwerden medizinisch eingeordnet werden.
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Nicht unbedingt. Während der Perimenopause schwanken die Hormonwerte stark. Eine einzelne Messung ist deshalb häufig wenig aussagekräftig.
Ab 45 Jahren lässt sich die Perimenopause meist anhand deiner Beschwerden, deines Zyklus und deiner medizinischen Vorgeschichte einordnen. Bei jüngeren Frauen oder bestimmten Fragestellungen können gezielte Untersuchungen sinnvoll sein.
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Die Perimenopause kann mehrere Jahre dauern. Wie lange genau, ist individuell unterschiedlich.
Medizinisch endet sie zwölf Monate nach der letzten Regelblutung. Einzelne Beschwerden können jedoch auch darüber hinaus bestehen bleiben.
Was kann ich selbst tun – und wann ist Behandlung sinnvoll?
Embrace the Change
Damit führt der Abschluss von der allgemeinen Aufklärung zur individuellen Begleitung, ohne die gesamte Angebotsbeschreibung zu wiederholen.